Im ersten Teil dieser Reihe zu Stress bei MS, hast gelernt, dass Stress viele unterschiedliche Ursachen haben und dass er das Entstehen und Fortschreiten von Läsionen bei Multipler Sklerose fördern kann. Zugleich weißt du nun, dass Achtsamkeitsmethoden bestehende Ängste & Depressionen lindern und Lebensqualität erhöhen kann.
Um es auf den Punkt zu bringen: Stress ist für unseren Körper, gerade mit MS, mehr als nur eine nervige Begleiterscheinung! Ich erinnere mich noch gut an die Zeit, in der ich selbst dachte: „Ein bisschen Stress gehört doch dazu, das ist doch normal., ich schaff das schon!“ Doch irgendwann habe ich gemerkt, wie stark mein Körper bzw. meine MS auf dauerhafte Anspannung reagiert, und dass es eine echte Notwendigkeit ist, mein Stressempfinden zu minimieren!
Im letzten Beitrag habe ich die wissenschaftliche Belegung , dass sich Stress durch Achtsamkeit und Meditation nachweislich reduzieren lässt, beschrieben. Nun stellt sich eine spannende Frage: Kann mit Achtsamkeit dann auch der MS-Verlauf positiv beeinflusst werden?
Wissenschaftliche Erkenntnisse deuten genau darauf hin. Deshalb möchte ich dir in diesem zweiten Teil zeigen, was du konkret tun kannst, um Stress bei MS zu reduzieren und dein Nervensystem zu entlasten. Es gibt belegte Methoden, die nicht nur deine seelische Balance stärken, sondern auch dein körperliches Wohlbefinden positiv beeinflussen können – besonders bei MS.
Denn auch wenn wir Stress nicht komplett vermeiden können, liegt es in unserer Hand, wie wir damit umgehen.
Achtsamkeit, Meditation und ihr Einfluss auf den Verlauf von MS
Die folgenden Studienergebnisse stammen aus dem Buch von Dr. Claudia Brunner „MS und Gesund“, das ich dir, ganz unabhängig vom Thema Stress, sehr ans Herz lege. Dieses Buch schenkt Mut und zeigt Wege, wie du dein Leben mit MS aktiv gestalten und selbst etwas zu deinem Gesundheitsverlauf beitragen kannst.
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Jetzt teile ich Strategien, die mir selbst geholfen haben, gelassener zu werden, und zeige dir, welche Techniken aus der Forschung sich wirklich bewährt haben. Also, atme tief durch 😊 und lass uns gemeinsam herausfinden, wie du Stress und die Macht über deinen Körper mit MS zurücknehmen kannst.
Stress lässt sich durch Achtsamkeitsübungen deutlich reduzieren. Und wenn Stress einen Einfluss auf den Verlauf der MS hat, dann liegt der Gedanke nahe: Achtsamkeit könnte sich positiv auf den Verlauf der MS auswirken! Denn wer lernt, achtsam mit sich und seinen Gefühlen umzugehen, reduziert nicht nur Stress, sondern stärkt auch das innere Gleichgewicht. Ist das der wichtige Faktor für Körper und Seele bei MS?
Die Auswirkung von Achtsamkeit auf den Verlauf von Multipler Sklerose
Zahlreiche Studien zeigen, dass Meditation mit MS Ängste und Depressionen deutlich verringern kann: und häufig zu einer spürbar besseren Lebensqualität führt. Selbst Online-Meditationen, also angeleitete Übungen oder Kurse von zu Hause aus, haben nachweislich dabei geholfen, Angst, depressive Verstimmungen und Schlafprobleme zu lindern.

Der Gesundheitszustand insgesamt mit MS kann sich bei Meditation verbessern! Diese Ergebnisse zeigen, dass schon ein überschaubarer Einstieg in Achtsamkeits- oder Meditationsübungen das Wohlbefinden und den Zustand bei MS positiv beeinflussen kann!
Zwischen der psychischen Gesundheit von Menschen mit MS und der regelmäßigen Ausübung von Meditation besteht ein klarer, positiver Zusammenhang. Achtsamkeit und Meditation können nicht nur helfen, Stress zu verringern, sondern auch dein allgemeines Wohlbefinden und den Umgang mit der Erkrankung nachhaltig stärken.
Die Multiple Sklerose zeigt sich bei jedem Menschen mit ganz unterschiedlichen Symptomen und Auswirkungen. Manche kämpfen stärker mit Fatigue, andere mit Schmerzen, wieder andere mit Konzentrationsproblemen. Doch es gibt Ansätze, die gleich bei mehreren MS-Symptomen helfen können. Ich möchte dir zwei spannende Studienergebnisse vorstellen, die zeigen, wie Meditation bei Fatigue und Schmerzen wirken kann; zwei MS-Symptome, die viele von uns im Alltag besonders belasten.
Wie wirkt Meditation mit Multipler Sklerose bei Fatigue und Schmerzen?
Auch bei zwei sehr häufigen Begleiterscheinungen der MS – Fatigue und Schmerzen – zeigt sich der positive Einfluss von Meditation deutlich. Bereits nach wenigen Meditationseinheiten, zum Beispiel nach nur vier Sitzungen oder einem Zeitraum von sechs bis acht Wochen, konnten Teilnehmende in Studien eine spürbare Reduktion der Fatigue erleben.
Diverse Achtsamkeitspraktiken* haben Potenzial zur Reduktion von Fatigue. Die Achtsamkeitspraktik Tai Chi führte zwar nicht zu einer Verbesserung, aber immerhin zu einer Stabilisierung der Fatigue.
Aufgrund der Harmlosigkeit diverser Achtsamkeitspraktiken und den positiven Effekten auf psychische Beschwerden lohnt sich ein Versuch.

Ebenso vielversprechend sind die Ergebnisse in Bezug auf Schmerzen: Regelmäßige, wöchentliche Meditationskurse über einen Zeitraum von etwa zwei Monaten führten zu signifikanten Verbesserungen der Schmerzsymptomatik.
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Insgesamt berichten Menschen, die regelmäßig meditieren, von einer stabileren psychischen Verfassung, mehr innerer Ruhe und einer positiveren Wahrnehmung ihrer eigenen Gesundheit. Meditation kann wie ein sanftes, aber kraftvolles Werkzeug wirken, um die Seele zu entlasten und dem Körper neue Energie zu schenken. Wenn du spätestens jetzt motiviert bist, dich näher mit Meditation zu beschäftigen, dann schau gerne bei meinen kostenlosen Angeboten vorbei – dort findest du kurze Audiodateien, um direkt loszulegen. 💫
Welche Achtsamkeitsmethoden helfen bei MS am besten?
Welche Methode am wirksamsten ist, lässt sich nicht pauschal sagen, das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Ob Tai Chi, Yoga oder Meditation: Alle diese Achtsamkeitspraktiken zeigen positive Effekte auf Körper und Geist bei Multipler Sklerose. Entscheidend ist, dass du eine Methode findest, die zu dir passt und dir guttut.
Wichtig zu wissen: Negative Einflüsse durch Achtsamkeitspraktiken auf den MS-Verlauf sind bislang nicht bekannt – du kannst also ganz ohne Bedenken ausprobieren, was dir am meisten hilft. 🌿
Wenn du tiefer in die Studienergebnisse und weitere Informationen eintauchen möchtest, schau unbedingt in das Buch „MS und Gesund“ – es lohnt sich!
Ab wann wirkt Meditation bei MS?
Die meisten Studien aus dem Buch „MS und Gesund“ untersuchten die Wirkung von Meditation über mehrere Wochen oder Monate hinweg. Doch das Beeindruckende ist: Ein positiver Effekt zeigte sich oft schon nach nur vier Meditationssitzungen! Besonders die Stimmung und Angstzustände verbesserten sich bereits in dieser kurzen Zeit deutlich.
Kann Stressmanagement wie Meditation auch präventiv wirken?
Wie wundervoll ist das bitte?!
Studien deuten darauf hin, dass regelmäßiges Stressmanagement etwa durch Meditation nicht nur die Anzahl bestehender Läsionen reduzieren, sondern sogar die Entstehung neuer Läsionen verhindern kann. Das zeigt, wie stark unsere mentale und körperliche Gesundheit miteinander verbunden sind.
Weitere spannende Erkenntnisse aus der Forschung betreffen die Entzündungsmarker im Blut: Sowohl Sport als auch Meditation und Yoga konnten messbar zur Senkung von Entzündungswerten beitragen. Während sportliche Aktivität häufig schneller wirkt, setzt der Effekt der Meditation etwas später ein – hält dafür aber langfristig an.
Ich persönlich empfehle eine Kombination verschiedener Achtsamkeitstrainings, die gemeinsam zu einem gesunden Stressmanagement beitragen. Meine Favoriten sind: Spaziergänge in der Natur, Yoga, Meditation und Bewegung – sie helfen mir, Körper und Geist in Balance zu halten und mit mehr Leichtigkeit durch den Alltag zu gehen.
Mehr Ruhe, weniger Stress – Deine Kraftquelle bei MS
Stress ganz aus unserem Leben zu verbannen, wird zur aktuellen Zeit wohl schwer gelingen. Doch das Entscheidende ist nicht, ob Stress entsteht, sondern wie wir mit ihm umgehen. Genau hier liegt unsere Stärke und die Chance, aktiv Einfluss auf unser Wohlbefinden und den Verlauf der MS zu nehmen. 🌿
Mind-Body-Interventionen*, wie Meditation oder Achtsamkeit sind vielversprechend, gerade bei Fatigue und Schmerzen. Auch wenn die Ergebnisse nicht in allen Studien konsistent sind, spricht die Kombination aus möglichen Vorteilen und geringen Risiken für ihre Anwendung.
*Mind-Body-Interventionen sind ganzheitlicher Ansätze, die Körper und Psyche miteinander verbinden. Zu den Intervention zählen u.a.: Meditation, Tai Chi, Yoga etc.
Baue deshalb regelmäßig Achtsamkeitspraktiken wie Meditation in deinen Alltag ein, vielleicht magst du direkt mit meinen Kursen starten, um eine feste Routine zu entwickeln oder mit meinem 4 in 1 Mini-Paket. Es kann wirklich hilfreich sein, Achtsamkeit als Teil deines täglichen Stressmanagements zu praktizieren: kleine Pausen, bewusste Atemzüge, Momente der Ruhe. Finde die Form, die am besten zu dir passt – sei es Yoga, Tai Chi, Spaziergänge oder Meditation. Jede dieser Methoden kann dir helfen, gelassener zu werden, deinen Körper zu unterstützen und dein Leben mit MS bewusster und leichter zu gestalten. ✨
Hier findest du noch einmal das Buch MS und Gesund: Wissenschaftlich belegte Empfehlungen für ein aktives Leben mit Multipler Sklerose.
Ich hoffe, dir gefallen die wissenschaftlich basierten Blogartikel über MS 😊?
Alles Liebe,
Alexandra <3
